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Business-Angels | Teil 1

Finanzen Kommentare

Die Zusammenarbeit zwischen Gründer und einem Business-Angel sollte eindeutig und frühzeitig geregelt werden, damit der Geschäftsalltag zwischen Beiden gut funktioniert. Jedoch hält der Wunsch des Business-Angel, als Geldgeber auch mitreden und Entscheidungsbefugnisse teilen zu wollen, viele Existenzgründer davon ab, einen solchen Finanzierungsweg einzuschlagen. Damit der Finanzier mit Coaching-Funktion nicht allein das Ruder übernimmt, können Existenzgründer vorbeugen - z. B. mit einer klaren Aufgabenverteilung oder mit verbindlichen  Finanzierungsmodalitäten. Im Folgenden sollen einige Tipps gegeben werden, wie sich Gründer absichern, damit die Zusammenarbeit gelingt.

Ein großen Problem stellt die Angst der Existenzgründer vor dem Ideenklau dar, denn vor allem Firmenchefs aus der Hightech-Branche sehen es oft mit Misstrauen, Betriebsfremden ihre Geschäftsidee und das dazugehörige Konzept zu offenbaren. Daher sollte im ersten Gespräch die Geschäftsidee nur sehr grob umrissen werden. Kommt der Kandidat als Business-Angel in Frage, sollte eine Vertraulichkeitserklärung unterschrieben werden.

Ein weiterer, kritischer Punkt ist oft der Firmenwert. Weil meist Eigenkapital durch einen Business-Angel zur Verfügung gestellt wird, erhält dieser einen entsprechenden Firmenanteil. Doch ist es gerade bei jüngeren Betrieben oft kompliziert, den realen Wert festzulegen. Somit bleibt ohne einen ausgewiesenen, unabhängigen Experten Streit nicht aus. Empfehlenswert ist es daher, mit Hilfe des Businessplan zu schätzen, was die Firma in einigen Jahren Wert sein könnte und diesen Wert dann auf den gegenwärtigen Zeitpunkt herunter zu brechen (sog. Ertragswertmethode). Bei dieser Aufgabe helfen branchenerfahrene Consultants.

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Andre Wittig @ Oktober 25, 2008

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