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Geschäftskonto

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Jeder Existenzgründer sollte vor Beginn seiner Gründung über ein Geschäftskonto nachdenken, denn ein Geschäftskonto macht auf jeden Fall Sinn. Das Geschäftskonto unterscheidet sich vom privaten oder normalen Konto wie folgt. Die Aufgabe vom Geschäftskonto ist ganz einfach, es werden betriebliche Geldbewegungen gelistet. Das heißt, Einnahmen und Ausgaben sind übersichtlich auf dem Konto vermerkt und verschaffen einen besseren Überblick für die monatliche Buchhaltung. Außerdem fallen für das Geschäftskonto meist höhere Gebühren an, da für die Bank ein höherer Aufwand für die Einrichtung und für den Support entsteht. Der Support ist in diesem Fall der persönliche Ansprechpartner vor Ort, der ihnen in allen Fragen zur Verfügung steht.

Weitere positive Gründe für ein Geschäftskonto sind auf jeden Fall der Zahlungsverkehr, dieser läuft dann nicht über das private Konto, somit erleichtert es die Trennung des Geldverkehrs. Da Existenzgründer in der Gründungsphase genug um die Ohren haben (Businessplan, Standort, Unternehmensform usw.) sollte wenigstens der Durchblick beim Konto erhalten bleiben. Eine Vielzahl von Banken bietet ihnen ein passendes Geschäftskonto an, doch Vorsicht, einige Banken wollen ihnen nicht nur ein Konto anbieten. Die meisten Banken wollen sie auch Versicherungstechnisch absichern. Erwerben sie genügend kostenlose Angebote und vergleichen sie. Informieren sie sich im Internet und auch ihr Steuerberater hilft ihnen mit Sicherheit weiter.

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Sören Eisenschmidt @ März 16, 2009

Geschäftskonto der VR-Banken

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Bei den Volks- und Raiffeisenbanken verhält es sich ähnlich wie bei den Sparkassen. Aufgrund eines Regionalprinzips sind die Konditionen für ein Geschäftskonto (Kontenmodell, welches für Personen gilt, die einen Businessplan umsetzen) abhängig von der Filiale und vor allem dem jeweiligen Einzelfall. Selbstständige und alle, die eine Existenzgründung planen, kommen also auch hier an einer persönlichen Anfrage nicht vorbei, wenn die Geschäftsidee bzw. der Businessplan durch ein Geschäftskonto dieser Bank betreut werden soll.

Übrigens: Ebenso wie bei den Sparkassen hängen die Konditionen (z. B. der monatliche Grundpreis und die Kosten je Buchung) u. a. von der Region bzw. Filiale und den persönlichen Rahmenbedingungen ab. Die letztendlichen Gebühren sind beim Geschäftskonto Volks- und Raiffeisenbanken also sehr unterschiedlich.

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Andre Wittig @ Mai 15, 2008

Geschäftskonto der SEB

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Die Bankengruppe aus Schweden bietet mehr oder weniger offiziell (auf den Webseiten der SEB ist hierüber jedenfalls nichts verzeichnet) ein einziges Geschäftskonto an, was dem Unternehmer immerhin die Qual der Wahl erspart, aber auch wenig Spielraum für Anpassungen an oft sehr individuelle Gegebenheiten lässt. Der Kunde bekommt hier für 10 Euro monatlichen Basispreis ein Geschäftskonto, welches bei beleglosen Buchungen 23 Cent je Posten verlangt. Beleghafte Buchungen sind mit 46 Cent je Posten dann doppelt so teuer.

Eine SEB Card ist ohne Aufpreis enthalten, die Kreditkarte kostet beim Geschäftskonto SEB eine Jahresgebühr von 20 Euro. Wer also der Meinung ist, mit dieser Bank den Partner für die eigene Geschäftsidee bzw. seinen Businessplan gefunden zu haben, sollte dort vorstellig werden. Die angegebenen Kosten sind laut SEB-Bank übrigens Verhandlungssache und beispielsweise von der Branche abhängig, in der gegründet werden soll.

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Andre Wittig @ Mai 14, 2008

Geschäftskonto der Sparkasse

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Aufgrund des vorhandenen regionalen Prinzips, sind die Konditionen für ein Geschäftskonto bei der Sparkasse abhängig von Filiale und dem jeweiligen Einzelfall. Die Sparkassen haben, im Gegensatz zu den meisten anderen Banken, kein deutschlandweit geltendes Modell. Mit Ausnahme der VR-Banken (die ebenfalls das Regionalprinzip anwenden) ist dies mittlerweile unüblich geworden.

Bei der Berliner Sparkasse liegt der monatliche Grundpreis z. B. bei einem Euro, wenn die preiswerteste Variante gewählt wird. Die Hamburger Sparkasse hingegen startet bei 4,95 Euro monatlichem Basispreis. Selbständige und alle die eine Existenzgründung planen, kommen also um eine persönliche Anfrage nicht umhin, wenn der Businessplan durch das Geschäftskonto Sparkasse begleitet werden soll.

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Andre Wittig @ Mai 13, 2008

Geschäftskonto der Dresdner Bank

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Die Dresdner Bank bietet 2 Modelle in Bezug auf ein Geschäftskonto an. Diese nennen sich „Dresdner Komplett-Konto“ und „Dresdner Firmen-Konto“. Die Konditionen für die letztgenannte Variante sind dabei abhängig vom Einzelfall und frei verhandelbar.

Konkreter geht es da schon beim „Dresdner Komplett-Konto“ zu. Fest stehen hier zumindest die Gebühren für beleglose Posten (30 Buchungen im Monat frei, darüber jeweils 15 Cent pro Buchung), beleghafte Buchungen (55 Cent pro Posten) und den monatlichen Grundpreis (7,50 Euro). Ohne Aufpreis enthalten ist die Dresdner Maestro Card. Beim Geschäftskonto Dresdner Bank können, sollte es mehrere verfügungsberechtigte Personen geben, auf Wunsch auch mehrere Karten ohne Aufpreis geordert werden. Kosten für eine Kreditkarte werden auf Anfrage mitgeteilt und sind abhängig vom Einzelfall.

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Andre Wittig @ Mai 11, 2008

Geschäftskonto der Postbank

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Lediglich ein Geschäftskonto hat die Postbank für Personen im Angebot, die eine Existenzgründung planen bzw. bereits mit einem Unternehmen selbstständig sind. Dem Kunden wird hier also auf der einen Seite der zeitraubende Auswahl-Prozess erspart, andererseits kann so nicht individuell auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten werden. Es obliegt im Endeffekt also jedem selbst, ob ein monatlicher Basispreis von 9,90 Euro, 9 Cent für beleglose Buchungen und 55 Cent für beleghafte Buchungen den Geschmack des Einzelnen treffen.

Die sog. Postbank Card für bargeldlose Zahlungen ist beim Geschäftskonto Postbank inklusive, die Kreditkarte kostet eine Jahresgebühr von 30 Euro. Der monatliche Grundpreis ist übrigens vom durchschnittlichen Habensaldo abhängig, wobei ab 10.000 Euro keine Gebühr mehr fällig wird. Es können beim Geschäftskonto der Postbank auch mehrere Postbank Cards ohne Aufpreis beantragt werden. Bei weiteren verfügungsberechtigten Personen ist dies beispielsweise sehr sinnvoll.

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Andre Wittig @ Mai 9, 2008

Geschäftskonto der HypoVereinsbank

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Die HypoVereinsbank bietet ihren Kunden in Bezug auf ein Geschäftskonto 2 Modelle zur Auswahl an, wobei wesentliche Unterschiede, wie bei allen anderen Banken auch, im monatlichen Grundpreis und den enthaltenen Buchungen liegen.

Das bei einer monatlichen Grundgebühr von 12,50 Euro preiswertere Geschäftskonto mit dem Namen „Girokonto-Plus-Business“ enthält dabei sämtliche beleglose Posten. Beleghafte Buchungen werden für 1,00 Euro je Vorgang ausgeführt. Die EC-Card kostet 5 Euro Jahresgebühr, sollte eine Kreditkarte gewünscht werden, ist dies optional auf Anfrage möglich. Wer beim Geschäftskonto HypoVereinsbank beide Karten inklusive möchte, kann alternativ das sog. „Willkommenskonto-Business“ wählen. Der monatliche Basispreis betragt hier 15 Euro.

Dem Unternehmer wird es bei der HypoVereinsbank also weniger schwer gemacht, als bei anderen Banken, da die Auswahl an Kontomodellen überschaubar ist.

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Andre Wittig @ Mai 8, 2008

Geschäftskonto der Commerzbank

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Derzeit 3 verschiedene Modelle bzgl. Geschäftskonto hat die Commerzbank im Programm. Der Kunde hat hierbei die Wahl zwischen den Kontolinien „Komfort“ und „Aktiv“ sowie „Aktiv Plus“. Die wesentlichen Unterschiede liegen wie so oft im monatlichen Grundpreis und den Kosten für die beleglosen bzw. beleghaften Kontobewegungen/Buchungen. Das Geschäftskonto „Aktiv“ hat dabei den niedrigsten monatlichen Grundpreis (4,90 Euro), wobei jede beleghafte Buchung mit recht hohen 99 Cent zu Buche schlägt. Wer sein Banking über das Internet organisiert, zahlt bei diesem Geschäftskonto pro (belegloser) Buchung allerdings nur 9 Cent.

Alle beleglosen Posten inklusive hat, wer als Geschäftskonto das Modell „Aktiv-Plus“ wählt. Der Grundpreis liegt bei monatlichen 12,90 Euro. Wer sich hier mit dem Online-Banking anfreunden kann, hat bzgl. der Monatsgebühr damit eine planbare Größe. Die Kosten für die beleghaften Buchungen liegen übrigens auch hier bei 99 Cent je Buchung. Das Geschäftskonto „Komfort“ stellt die 3. Variante dar und liegt mit 7,90 Euro monatlichem Basispreis zwischen den beiden o. g. Modellen. Buchungen kosten hier jeweils 19 Cent (beleglos) und 59 Cent (beleghaft). Die EC-Karte kostet bei allen Varianten einheitliche 7,50 Euro für 12 Monate, eine Kreditkarte ist ab jeweils 28 Euro im Jahr zu haben.

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Andre Wittig @ Mai 6, 2008

Geschäftskonto der DKB

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Im Folgenden ein paar Info`s zum Geschäftskonto der DKB. “Kostenloses Konto vom Testsieger für Selbstständige und Unternehmer”, so bewirbt die DKB ihr DKB Cash Konto bei google. Wo der Unterschied zwischen “Selbstständige” und “Unternehmer” liegt, würde mich ja mal interessieren, aber das wäre ein anderes Thema. Die Experten der DKB werden es sicher wissen ;-). Der Gründer stellt sich bei Existenzgründung und seiner Suche nach einem passenden Geschäftskonto natürlich die Frage, ob das DKB Cash Konto für ihn geeignet ist und damit sind wir auch schon beim Thema:

Ist es i. d. R. nicht, denn das DKB Cash Konto ist, siehe auch DKB Seite, den Privatkunden zugeordnet. Und damit es so richtig schön kompliziert wird, gibt es bei der DKB nicht nur einen Unterschied zwischen Selbstständigen und Unternehmern, sondern zu den Privatkunden gehören dann auch wieder die freien Berufe, siehe hier. Ohje, Marketingstrategen aus dem Hause DKB, das ist nicht nur inhaltlich fragwürdig, sondern versteht vor allem kein Gründer, der gerade mühsam versucht, seinen Businessplan auf den Weg zu bringen.

Ggf. soll er aber auch gar nicht, denn nur Teile der freien Berufe sind Zielgruppe der DKB. Und innerhalb der freien Berufe deutschlandweit nur die Mediziner und in den neuen Bundesländern kommen dann noch paar Beratergruppen dazu. Und für die, aber auch nur für die, also ich schätze für 2% aller Gründer, gibt es dann sogar ein echtes Geschäftskonto mit Namen DKB Business, sogar kostenfrei.

Also wenn die DKB für 98% der Gründer nicht geeigent ist, wieso fall ich da als Gründer jedesmal über deren Angebot und stelle erst danach fest, dass ich ja weder Mediziner noch Berater bin? Erstens weil die DKB SEM Abteilung wahrscheinlich zuviel Spielgeld für nicht zielgerichtete Suchmaschinenkampagnen hat und zweitens weil natürlich bei den DKB Konten immer ne Menge Provision für die Vermittler im Umlauf ist und die blicken ja meist selbst nicht durch, für wen das Konto überhaupt geeignet ist.

Gut, dann mal noch paar Fakten zum DKB Business Geschäftskonto für auserwählte freie Berufe (Stand heute):

- 0,- Euro Online-Girokonto
- 0,- Euro DKB-VISA-Card plus Zusatzkarte
- 0,- Euro kostenlose Bargeldabhebungen weltweit an Geldautomaten mit der DKB-VISA-Card
- 0,- Euro ec(Maestro)-Karte plus Zusatzkarte
- 0,- Euro Kontoauszug und Kreditkartenabrechnung monatlich per Post
- 0,5 % p.a. Verzinsung auf dem Internet-Konto
- 3,8 % p.a. Verzinsung auf der DKB-VISA-Card bei täglicher Verfügbarkeit, ab dem ersten Euro
- 7,9 % p.a. Kontokorrent-Kredit für Ihr Girokonto

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Rene Wendler @ März 3, 2008