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Startup-Blogs im Sommerloch?

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… was mir gerade aufgefallen ist: Ein “dramatischer” Trafficeinbruch bei den 2 großen deutschen Start-Up Blogs gruenderszene und deutsche-startups. Woran liegt es? Alexa nun endlich völlig kaputt? Interessiert sich keiner mehr für Online-Start-Ups? Oder sind einfach nur alle im Urlaub, also macht die Szene etwa frei, anstatt fleißig am Businessplan zu schrauben? Naja, alles wird gut oder besser schön, wie die ABOAs sagen würden ;-)

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Rene Wendler @ Juli 19, 2008

1 Mio. Euro für Gründer

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Das Prinzip ist nicht neu, das Land schon. Bereits 2006 hat der Amerikaner Kyle MacDonald seine Tauschaktion erfolgreich beendet, bei der er eine Büroklammer gegen einen nächst größeren Gegenstand zum Tauschen angeboten hatte. Diese Aktion wiederholte er und wurde schließlich Besitzer eines knapp 330 Quadratmeter großen Hauses.

Warum soll das nur in den Staaten klappen? – fragt sich Frank Volkmann aus Olching in der Nähe von München. „Das muss doch bei uns auch möglich sein.“ Sein Ziel dabei: Er möchte 1 Million Euro erzielen. Dieser Betrag soll nach Erreichen an Bewerber verteilt werden, die sich mit einer tollen Idee und einem Businessplan selbständig machen wollen, aber wegen nicht vorhandener Sicherheiten von den Banken keinen Kredit erhalten.

Die Jury für die Auswahl der Sieger und die Festlegung der Größenordnung der einzelnen Zuwendungen wird im Laufe des Projektes „Der Große Tausch“ noch zusammengestellt. „Ich hoffe dann auf rege Teilnahme bekannter Personen aus der Wirtschaft. Doch im ersten Schritt heißt es erst einmal, die Aktion bekannt zu machen, wertvolle Gegenstände dabei zu gewinnen und diese dann wiederum besser zu tauschen. Damit kann ich dann hoffentlich eine erste große Summe vorweisen, um eine geeignete Fachjury zu überzeugen“, so der Olchinger. Weitere Informationen zur großen Tauschaktion in Deutschland sind online abrufbar unter www.der-grosse-tausch.de.

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Rene Wendler @ April 21, 2008

6,34 Millionen

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6,34 Mio. Bezieher von ALG1 und ALG2 Leistungen gab es Ende 2007 in Deutschland.  Offiziell werden in der Erwerbslosenstatistik aber nur 3,77 Mio. geführt und als politischer Erfolg gefeiert.  Beim ALG1 hat man aus “statistischen Zwecken” u. a. die 58er Regelung ausgeblendet und beim ALG2 wurden u. a. die Personen nicht erfasst, die trotz Erwerbstätigkeit mit ALG2 aufstocken.

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Rene Wendler @ März 23, 2008

Gründernews 09. - 15.02.08

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FAZ | Leipzig verliert die Games Convention (GC) | Der ständige Ost-West Transfer geht mir langsam auf die Ketten, vor allem die Begründungen werden immer verrückter, hier u. a. “Köln hat mehr Einzugsgebiet als Leipzig”. Die Leipziger Messe hat die beste infrastrukturelle Anbindung und das wirtschaftlich interessanteste Einzugsbiet (Berlin, Osteuropa usw.). Da wird in Leipzig die GC mühsam aufgebaut und jetzt wo der Businessplan läuft, “verschieben” die Verantwortlichen das Projekt in den Westen. Hier hat die Stadt Leipzig aber auch wieder gepennt, solch ein Projekt erst über die Messe zu fördern, damit ein jugendliches Image für Leipzig aufzubauen und es sich dann wieder wegnehmen zu lassen…

austrianstartups |  Ja, auch Österreich hat StartUps, sogar paar ganz gute und sogar paar Internet-StartUps. Und austrianstartups möchte interessierte Leser dazu auf dem Laufenden halten. Viel Erfolg!

WKW | RTL hat in diesem Businessplan wahrscheinlich seine Finger drin. Mittlerweile 1,3 Mio. Mitglieder und aufgrund der Zielgruppe “ALLE”, ein maximales Wachstumspotential, vielleicht sogar schon bald Deutschlands größtes SN. Ohne klare Zielgruppenabgrenzung natürlich wieder verstärkt das Problem der Monetarisierung. Martin und Alexander berichten bereits.

Xing | Bei Martin findet sich auch ein Interview mit dem xing Gründer und der Aussage, dass vielen SN`s in 2008 ein schweres Jahr bevorsteht. Na wollen wir mal hoffen, dass dies nicht auch xing betrifft. Passend zum Thema die aktuellen Zahlen von xing für das Jahr 2007, gestern erschienen: ca. 20 Mio. Umsatz, ca. 7 Mio. Ergebnis (vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern), ca. 5 Mio. Mitglieder und davon ca. 360.000 Premium, also mit Monatsbeitrag. Klingt sehr solide, rechtfertigt aus meiner Sicht aber nicht die aktuelle Bewertung an der Börse. Xing hat aber nachwievor den Vorteil, dass sie an der Börse alleine sind und die wirtschaftlich wirklich interessanten Internetplayer (wie die Unister GmbH aus Leipzig, hoffe die wandern nicht auch ab wie die GC ;-)) das Spiel garnicht erst mitmachen. Was xing im Jahr an Umsatz hat, gibt Unister vermutlich pro Jahr alleine für Werbung aus. Wer also an der Börse seine Liquidität in web 2.0 investieren will oder muss, kann es aktuell nur bei xing und solange das so bleibt, wird auch der Aktienkurs stabil bleiben.

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Rene Wendler @ Februar 16, 2008

Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit?

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Bild Existenzgründung aus der ArbeitslosigkeitExistenzgründung aus der Arbeitslosigkeit? Viele Arbeitslose stehen heute auch vor der Frage, ob eine Selbständigkeit eine Alternative zu einer abhängigen Beschäftigung sein könnte. Diese Frage werden sich sicher aktuell auch einige der von Nokia in Bochum entlassenden Mitarbeiter stellen. Der Schritt in die Selbstständigkeit ist aber nur insofern für Arbeitssuchende eine Alternative, wenn eine tragfähige Geschäftsidee existiert, die der mögliche Gründer auch dann umsetzen könnte, sollte keine Arbeitslosigkeit vorliegen. Denn die bloße Arbeitslosigkeit selbst ist sicher die falsche Motivation, eine Firma zu gründen und sich selbständig zu machen!

 

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Rene Wendler @ Februar 14, 2008

Gründernews 28.01. - 02.02.08

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Facebook hat paar aktuelle Zahlen veröffentlicht, ähnlich wie bei studivz geht auch bei facebook der Umsatz pro User nicht über die 1 Euro Schwelle und somit wird wieder klar, wie schwer es ist (egal ob 1 Mio. oder 1 Mrd. User) mit einem SN einen nennenswerten Deckungsbeitrag pro Kunde (User) zu erzielen. In absoluten Beträgen wird aber auch bei facebook auf Dauer bissl was übrig bleiben ;-)

Klar ist, ein Businessplan der sich auf ein reines SN als Geschäftsmodell einlässt, muss auf eine kritische Masse kommen, die Nahe am Monopol ist, um zu überleben, zumindest innerhalb seiner Zielgruppe. Und genau das was sich aktuell bei MS und yahoo abzeichnet, wird schon bald im SN Bereich erfolgen. Facebook übernimmt studivz?, linkedin übernimmt xing? usw.. SN`s sind austauschbare Dienste, es überlebt auf Dauer nur der Monopolist. Nur durch Zusatzdienste lässt sich die Wirtschaftlichkeit auch bei kleineren SN`s herstellen, beispielsweise geht Martin heute auf das Thema Onlinehandel und SN ein und verweisst dabei auf eine Analyse von exciting commerce. Matthias sieht das alles etwas positiver.

Jan hat auf Gründerszene einen Beitrag zur PR Arbeit für Gründer geschrieben, lesenswert. Das Thema PR sollte generell im Businessplan von Gründern mehr Beachtung finden, gerade Online StartUps verlassen sich zu sehr auf virale Effekte aus dem eigenen Userkreis heraus und vernachlässigen die Offlinemedien, die teilweise gerne unter dem Aufhänger “redaktionell” kostenfreie Werbung für eine neue Geschäftsidee machen. Achja, neue Geschäftsidee: Andreas sucht Mitgründer für sein eigenes Gründungsvorhaben, so richtig schlau werde ich aus dem Businessplan zwar nicht, aber ich bin gespannt, ob er ihn umsetzt!

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Rene Wendler @ Februar 2, 2008

Gründernews 23. - 27.01.08

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1. Die VZ Gruppe wird in Kürze um ein weitere SN ergänzt und soll noch dieses Jahr auf 14 Mio. Mitglieder wachsen, ein Interview mit dem CEO hier und eine Zsf. bei Martin

2. Das weltweit größte Business-Netzwerk LinkedIn hat in London seine Europaniederlassung bezogen. LinkedIn hat nach eigenen Angaben bereits über 5 Mio. Mitglieder in Europa. Ggf. kommt der Businessplan von xing dadurch noch mehr unter Druck bzw. können wir uns zumindest auf einen interessanten Wettbewerb einstellen.

3. Andreas stellt die Frage, ob ein spezielles Sozial Network für Gründer Sinn macht. Die Zielgruppe bringt natürlich 2 Probleme mit sich, erstens ist eine kritische Masse nur schwer zu erreichen und zweitens ist die Zielgruppe bei weitem nicht so kommunikativ, und wenn dann hält sie sich bereits bei xing oder linkedin auf. Da ich mir dazu aber auch schonmal paar Gedanken gemacht habe, hier an dieser Stelle schon bald mehr ;-)

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Rene Wendler @ Januar 27, 2008

Gründernews 19. - 22.01.08

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Der Businessplan von Open ID nimmt aufgrund einer yahoo Kooperation langsam Fahrt auf, mehr bei Martin. Ich bleib hier bei meiner Meinung, dass der Dienst (ein Passwort bzw. hier eine URL für alles) zwar Zeit spart, aber einfach zuviele Risiken mit sich bringt. Bekomm ich die URL mitgeschnitten und habe noch ein grobes Nutzerprofil, kann mir also denken, wo der Nutzer sich so rumtreibt (also google zum Bsp. könnte das), dann bin ich drin…

Die Börsen sind im freien Fall, naja, die News ist wahrscheinlich nicht wirklich neu ;-) und dürfte auch die meisten deutschen Online StartUps nicht groß interessieren, ausser xing treibt sich hier ja noch keiner auf dem Parkett rum. Xing befindet sich unabhängig von der allgemeinen Korrektur sowieso seit Anfang des Jahres im Fall. Der Kurs ist seitdem von 45 auf 37 gefallen (der Wert der Aktien also um fast 20%).

Weil wir gerade bei xing sind: Xing meldet heute für 4,36 Mio. Euro cember.net übernommen zu haben. Cember.net hat ca. 280.000 Mitglieder, die sich dort meist kostenfrei aufhalten und ist die größte türkische Online-Business-Community. Also ca. 15,50 Euro pro neuem Mitglied. Im Sinne der angestrebten Marktführerschaft in Europa im Bereich Business-Netzwerke kann man diese Entscheidung sicherlich nachvollziehen. Das löst aber nicht das grundsätzliche Problem der schwierigen Monetarisierung die xing aktuell hat und die sich auch im Kurs der Aktie wiederspiegeln. Momentan sind einfach nur 280.000 neue User dazugekommen, welche erhöhte Kosten für den Businessplan von xing bedeuten.

Unister hat sich für auto.de einen Mitgründer von autoki als Portalmanager geschnappt, den Leipziger Thomas Kuwatsch. Wer es noch nicht mitbekommen hat: in Leipzig spielt die Musik und die Macher von Unister und spreadshirt geben den Takt bzgl. wirtschaftlich ernstzunehmender Webportale an.

Weil wir grad bei Leipzig sind: Gründerszene hat seinen Look nochmal überarbeitet und ich muss sagen, in meinen Augen ist das jetzt für eine Blogseite perfekt. Ein moderner Zeitungsstil eben und im Vergleich zur letzten Version jetzt schön einfach und übersichtlich gemacht. Ich denk, ich bewerb mich da mal als Schreiber ;-)

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Rene Wendler @ Januar 22, 2008

Gründernews 14. - 18.01.08

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Facebook erklärt, durch den Macher selbst, mit der typischen understatement Nummer. Dazu passend dann auch gleich die Meldung, dass sich die Samwers an dem Businessplan von facebook beteiligt haben und Martins Argumente zur möglichen Übernahme von studivz. Da studivz und schuelervz mittlerweile zusammen auf 10 Millionen PI`s kommen, die Monetarisierung aber schwer fällt, liegt es mehr als nahe, dass die deutschen Schüler und Studenten bald von den USA aus “verwaltet” werden.

Apomio hat neue Investoren gefunden, sicherlich zu Recht, denn der Markt hat Potential!

apomio.de ist ein neutrales, unabhängiges Online-Portal zum direkten und aktuellen Preisvergleich für mehr als 300.000 Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel, Pflegeprodukte und sämtliche apothekenpflichtige Präparate. Nutzer können durch den Vergleich bis zu über 70 Prozent sparen - die integrierte Generika-Suche garantiert zusätzliche Einsparmöglichkeiten beim Kauf von rezeptfreien Arzneimitteln. Derzeit werden Produkte von über 55 registrierten Partner-Apotheken und Gesundheitsshops verglichen. Neben ausführlichen Produkt- und Arzneimittelbeschreibungen informieren 15.000 Patiententexte über eventuelle Neben- und Wechselwirkungen der Medikamente. Die apomio GmbH, mit Sitz in Mannheim, wurde 2007 von Sebastian Grehn, Nadja Herkert, Chris Marsch und Matthias Storch gegründet.

210 Millionen Chinesen nutzen das Web, davon 50 Millionen über Handy, also Businessplan gebastelt und ab Richtung Osten! mehr zur Entwicklung in Asien bei Robert.

Die Open-Source Software MySQL wurde von SUN für 1 Mrd. USD gekauft. Mehr dazu hier

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Rene Wendler @ Januar 18, 2008

Reform bei den Berufsgenossenschaften

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Die Organisationsreform der gesetzlichen Unfallversicherung, die für viele Unternehmer und diejenigen, die Ihren Businessplan demnächst umsetzen wollen, höhere Beiträge zur Folge haben wird, nimmt Gestalt an. Man kann etwas polemisch sagen, dass es nach über einjähriger Debatte auch Zeit wurde, das Ergebnis jedoch Bände spricht. Es werden aller Voraussicht nach Beiträge „hoch-geregelt“, nicht aber die Leistungen angehoben.

Für alle Personen, die sich mit dem Thema Umsetzung eines Businessplan beschäftigen und ggf. noch nicht wissen, was die Berufsgenossenschaft für den Unternehmer bedeutet, hier grob zusammengefasst: Bei Versicherungspflicht, von der selbständige Unternehmer in Abhängigkeit von Tätigkeit und Branche sowie der Anzahl der Mitarbeiter betroffen sein können, ist je nach Umsatz bzw. Lohnsumme ein Beitrag zu entrichten. Dieser wird u. a. für Prävention und Rehabilitation in Bezug auf Arbeitsunfälle verwendet.

Insgesamt löblich, bedeutet dies für nicht wenige Selbständige und Personen, die eine Existenzgründung planen, jedoch eine enorme finanzielle Belastung. Mit verantwortlich hierfür sind die kostenintensiven Strukturen und teilweise ineffektiven Verwaltungsakte der Berufsgenossenschaften. Mit der o. g. Organisationsreform wird aber nochmals nachgelegt. Ziel ist dabei u. a. die Angleichung der Beitragssätze. Hohe Beiträge zahlen derzeit Gewerbe mit überdurchschnittlichen Unfallrisiken (z. B. die Hüttenindustrie und der Bergbau). Da diese jedoch in letzter Zeit verstärkt Stellen abgebaut hatten und die Lohnsumme entsprechend sank, stieg der Beitragssatz im Gegenzug stark an. Dem soll mit einer Erhöhung der Beiträge bei den risikoarmen Branchen entgegengewirkt werden, was die Senkung bzw. Stabilisierung der Beiträge in den risikoreichen Branchen zu Folge haben soll.

Es geht den Verantwortlichen an der Stelle scheinbar nicht um eine Absenkung der Belastung, sondern um die Zementierung des Status quo. Für den Laien völlig unverständlich, denn sinkt die Zahl der Beschäftigten, sollte auch – zumal die Vorsorge wahrscheinlich noch nie so gut war, wie das heutzutage der Fall ist – die Zahl der Unfälle abnehmen. Dieser Vorteil soll anscheinend nicht an die Versichertengemeinschaft weitergegeben werden, was dem Ruf, die BGs seien Selbstverwaltungen, nicht eben entgegenwirkt und uns in der Überzeugung, die gesetzlichen Unfallversicherungsträger in Form einer Versicherungspflicht abzuschaffen, bestärkt. Ohne betriebswirtschaftlichen Druck wird sich an der aktuellen Situation leider nichts ändern, was auch auf lange Sicht steigende Beiträge zur Folge haben dürfte.

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Andre Wittig @ Januar 17, 2008

Gründernews 09. - 13.01.08

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1. Die Schweizer WOZ hat eine 24 seitige Sonderbeilage zu google veröffentlicht, die hier als .pdf zum Download bereit steht. Ich zitiere, was dem Großteil der Weltbevölkerung immer noch nicht klar ist:

“«Don’t be evil», tu nichts Böses, ist Googles selbst gewählter Leitspruch. Selbst wenn Google vertraulich mit den gesammelten Daten umgeht und sie nicht Drittfirmen zur Verfügung stellt, selbst wenn das Datensammeln nur dazu führt, einen besseren Service zu bieten und keine irrelevanten Werbeanzeigen anzuzeigen: Im Internetrecht gilt das Territorialprinzip. Ein Grossteil von Googles Servern steht in den USA. Dort gilt der Patriot Act, ein Gesetzespaket zur Terrorismusbekämpfung, aufgrund dessen Google die eigenen Datenbanken auf Anfrage den Behörden öffnen muss, ohne Betroffene oder die Öffentlichkeit informieren zu müssen (tatsächlich dürfte der Konzern das nicht einmal). Auch in Europa wird das Recht auf informationelle Selbstbestimmung immer mehr aufgeweicht, zuletzt in Deutschland mit dem Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung. Begründet wird das mit Terrorismusgefahr, ob herbeigeredet oder real. Im Leben von Verdächtigen “herumgoogeln”, das könnten Behörden in einem düsteren (aber eventuell gar nicht mehr fernen) Zukunftsszenario ohne richterlichen Durchsuchungsbeschluss bequem vom Schreibtisch aus. Nicht zuletzt deshalb ist die zentrale Speicherung aller möglichen Daten bei einem Anbieter wie Google gefährlich.”

2. Dazu passen dann auch die 10 Argumente die google für Gmail veröffentlicht hat ;-) via googlewatchblog

3. Martin diskutiert hier die geänderten studivz AGB`s. Von den insgesamt 4,5 Millionen Mitgliedern, sollen mittlerweile 45.000 Mitglieder das Netzwerk aufgrund der AGB Änderung verlassen haben. Für studivz sicherlich kein Grund den Businessplan zu ändern und auch weiter die personalisierte Werbung auszubauen.

4. Xing macht ja aktuell auf Kuschelkurs mit seinen Premiummitgliedern, nachdem die Einführung von Werbung in den Accounts nicht so super angekommen ist. In einem Interview auf turi 2 sagt Vorstand Lars Hinrichs. Xing steht als börsennotiertes web 2.0 Unternehmen natürlich unter einem extremen Druck zur Monetarisierung des Angebotes. Und Xing hat im 3. Quartal zwar (in erster Linie durch Zukäufe) 700.000 neue Mitglieder gewonnen, davon aber nur 40.000 (5,7%) als zahlende Mitglieder. Auch wenn xing versucht, die Premiummitgliedschaft als wichtigste Einnahmequelle zu verkaufen, sollte dies nicht darüber hinweg täuschen, dass mit dem aktuellen Businessplan nur eine personalisierte Werbung das Geld einspielen wird, welches die aktuelle Unternehmensbewertung an der Börse rechtfertigt.

Erschwerend kommt aber hinzu, dass die Basismitglieder die Plattform nur sehr passiv nutzen, teilweise nur einmal pro Quartal, und somit, im Unterschied zu studivz, die Werbung nur eine geringe Reichweite hat. Und ob die Business-Basis-Mitglieder die Werbung in Ihren Profilen, wenn sie schonmal auf der Plattform sind, auf Dauer in Ordnung finden, hängt sicher auch davon ab, ob es in absehbarer Zeit neben linkedin noch weitere ernstzunehmende Wettbewerber im Bereich Business-Netzwerke geben wird. Die Platzierung der Werbung in den Premiumaccount`s (also bei den aktiven Usern) wäre schon sehr wichtig gewesen und ich denke bei xing ist da grad mächtig viel strategischer Stress seit dem Rückzug (bzw. der Entschuldigung bei den Mitgliedern) angesagt.

5. SchülerVZ und studiVZ hatten im Dezember zusammen ca. 10,6 Mrd. Page Impressions. Schon ziemlich viel, fast soviel wie Unister Media mit seinem Portfolio erreicht.

6. Ein SN für Feuerwehrleute gefällig? Klar, gibt jetzt auch und zwar hier.

 

 

 

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Rene Wendler @ Januar 13, 2008

Änderungen seit 01.01.08

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An dieser Stelle ein paar für Unternehmer relevante Änderungen, welche zum Jahreswechsel in Deutschland in Kraft getreten sind:

1. Das Postmonopol ist gefallen, Briefsendungen und adressierte Kataloge, deren Einzelgewicht bis 50 Gramm beträgt, können seit 01.01. auch von anderen Briefdienstleistern verteilt werden. Ggf. eine interessante Geschäftsidee

2. Durch neue umfangreiche Informationspflichten beim Abschluss von Versicherungsverträgen erhalten Vertragskunden jetzt vor dem Vertragsschluss und während der Laufzeit des Vertrages von ihrem Versicherungsvermittler jede Menge Papier.

3. Die Steuerlast von Kapitalgesellschaften sinkt aufgrund der Unternehmenssteuerreform von aktuell knapp 39 auf knapp unter 30 Prozent. Eine Vereinfachung der Buchführung gibt es nicht.

4. Eine Sofortabschreibung von geringwertigen Wirtschaftsgütern ist ab jetzt nur noch bis zu einem Betrag von 150 € möglich.

5. Die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung sinken von 4,2% auf 3,3%, Arbeitgeber und Arbeitnehmer wird es freuen.

6. Die Beitragssätze zur Sozialversicherung wurden, wie jedes Jahr, angepasst.

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Rene Wendler @ Januar 11, 2008

Gründernews 04. - 08.01.08

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Seit 05.01. sind die Profilseiten der xing Premiummitglieder wieder frei von Werbung und xing entschuldigt sich für die Fehleinschätzung. Es zeigt sich nochmals deutlich: in einem Businessplan kostenpflichtige Dienste + Werbung zu koppeln, geht aktuell zumindest noch, nach hinten los. Hier die xing Meldung von gestern.

Wie geht es weiter mit dem web 2.0 in 2008? Welcher Businessplan wird überleben und welcher neu dazukommen? Wie sind die Aussichten der deutschen StartUps? Martin hat dazu paar Sachen zusammengefasst und selbst ein bekannter BA Vertreter sagt: “die Blase platzt”.

Wikimedia plant ja bekanntermassen eine neue Suchmaschine. Einen ersten Eindruck von wikia search kann man hier erhalten. Das in der URL “alpha” steht, gibt mir zu denken, aber vielleicht ist es das ja auch schon, weniger ist mehr ;-)

Das man auch mit Müsli gutes Geld verdienen kann, vor allem mit einem Businessplan der auf mass customization setzt und der Bereitschaft wöchentlich 100h Gas zu geben, zeigen die ersten Zahlen von mymuesli.

Wir selbst waren wieder fleissig, und haben u. a. die Businessplan Vorlage für das Baugewerbe komplett überarbeitet. Verfügbar ist die Vorlage auf unseren unternehmenswelt Seite unter Businessplan Vorlage.

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Rene Wendler @ Januar 8, 2008

Gründernews 01. - 03.01.08

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Premiummitgliedschaft und Werbung passt nicht immer zusammen, wie der Werbeblogger richig erkannt hat, insbesondere nicht, wenn das User Targeting, wie bei xing, (noch) nicht funktioniert.

Hat google seinen Ranking-Algorithmus geändert? Die Vermutung liegt schon nahe, da insbesondere News aus Blogbeiträgen deutlich schneller vorkommen. Ich würde mal sagen, google ändert seinen Algorithmus seit knapp 10 Jahren permanent und SEO`s müssen hier eben auf dem Laufenden sein, Grund zur Panik gibt es nicht ;-) siehe auch hier

Facebook muss seinen Businessplan monetarisieren, und das wird nicht leicht, da SN`s in der aktuellen Form grundsätzlich nicht die effektivsten Werbeplätze sind, siehe auch hier

DS hat die wichtigsten Übernahmen des Jahres 2007 zusammengefasst, im “Webbereich” sei noch angemerkt.

Jojo hat eine facebook applikation gebastelt und dazu paar Info`s online gestellt.

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Rene Wendler @ Januar 4, 2008

Weihnachtsnews 2007

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Was ist passiert die letzten Tage? Klar, nicht viel, alles lief bissl ruhiger. Der Weihnachtsmann hat seinen Businessplan zwar wie jedes Jahr durchgezogen, und die Tausch- und Auktionsbörsen wie e-bay oder auvito werden die nächsten Tage sicher Hochkonjunktur haben, aber die meisten Gründer/Unternehmer haben sich sicher mal eine kleine Auszeit genommen.

Horst Köhler hat heute das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung unterzeichnet, was dann nun wie geplant zum 01.01.2008 in Kraft trit. Ab dann also möglichst Internet-, E-Mail- und Telefonnutzung vermeiden ;-) Ist eigentlich weniger lustig, möchte ich aber jetzt nicht näher drauf eingehen, würde den Newscharakter sprengen.

Da wir grad bei Datenspeicherung sind, ist der Weg zu google ja nicht weit: Wie wirkt sich eigentlich das Euro/Dollar Verhältnis auf den Geldbeutel der adsense Kunden aus? Dazu am besten mal hier schauen.

Martin war die letzten 2 Tage auch am Ball und hat erstens Ausbilcke auf 2008 gegeben und zweitens die 2007er Übernahmen zusammengefasst. Üblicherweise stehen ja um den Jahreswechsel die meisten Übernahmen an (der eine gibt den Laden zum 31.12. ab und der andere führt ihn zum 01.01. weiter fort). Also vielleicht werden wir auch gleich in den ersten Januarwochen nachträglich mit einigen News aus der Gründerszene überrascht (siehe studivz letztes Jahr).

Wie ist eigentlich der Stand bei Mein Nachbar, gibt`s da Neuigkeiten, oder geht der Businessplan auf? Aktuelle Mitglieder haben ja nur noch 2 Tage Zeit den Abspung zu schaffen. Die Seitenzugriffe sind nach Bekanntgabe der neuen AGB`s sprungartig angestiegen (siehe alexa), sind nun aber wieder abgeflacht. Das Thema scheint also durch zu sein, die Frage ist, mit welchem Ergebnis für Mein Nachbar?

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Rene Wendler @ Dezember 26, 2007