Gratis-Kreditkarte, kostenlose Kontoführung, attraktive Tagesgeldzinsen: Fast alle Banken buhlen mit „den besten“ Konditionen um Neukunden und dies auch unter Firmenchefs. Personen, die einen eigenen Businessplan in die Tat umsetzen, müssen jedoch besonders aufpassen, geht es um die Anzahl der geführten Konten. Wie Steria Mummert Consulting bei einer aktuellen Erhebung heraus fand, wirkt sich eine große Zahl von Bankverbindungen oft negativ auf die Kreditwürdigkeit aus. Unter anderem müssen Antragsteller so z. B. mit höheren Kreditkosten rechnen.
Besonders interessant: Schon eine häufig wechselnde Primär-Bankverbindung oder das Beantragen eines Darlehens auf einem Internet-Marktplatz hat negativen Einfluss auf den Bonitätswert, den insbesondere die Wirtschaftsauskunfteien bezüglich einem Bankkunden ermitteln. Schuld daran sind u. a. die strengen Bankvorschriften durch Basel 2. Für Firmenchefs ist es daher empfehlenswert, auf Kontinuität bei dem Privat- als auch Geschäftskonto zu achten. Ein durch ein vermeintlich attraktives Werbeangebot vorgenommener Anbieterwechsel kann sonst schnell auch mal teuer werden und im ungünstigsten Fall dem Businessplan die Existenz kosten.