Auf die überwiegende Anzahl der Beitragszahler in eine gesetzliche Krankenkasse kommen zum Start des Gesundheitsfonds in drei Monaten teilweise deutlich höhere Beiträge zu. Die gestern begonnenen Verhandlungen des zuständigen Schätzerkreises beim Bundesversicherungsamt in Bonn werden letztlich die Höhe des Einheitsbeitrages vorgeben. Wir erwarten einen einheitlichen Beitragssatz von knapp 16% für alle Kassen.
Vor der Entscheidung über den ersten Einheitssatz in der Geschichte der Krankenversicherung, die mittlerweile eigentlich mehr einer Krankensteuer ist, erwarteten Kassenexperten und Forscher, dass rund 90 Prozent der Kassenmitglieder mehr zahlen müssen, als dies heute der Fall ist. Auch auf die Beiträge von Selbständigen und Existenzgründern wird dies Auswirkungen in Form von Steigerungen haben. Die Entscheidung liegt im Endeffekt bei der Bundesregierung auf Basis der Schätzung. Das „Gezerre“ um die Höhe des Beitragssatzes ist dabei ein Vorgeschmack auf das, was Deutschland demnächst regelmäßig bevorsteht, den auch zukünftig legt der Bund den Satz auf Basis der Schätzung fest.
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Andre Wittig @ Oktober 3, 2008
Die Erhöhung der Krankenversicherung stellt ein Armutszeugnis für die Politiker dar. Jahrelang beteuerten Sie Senkungen der Kosten.
Wieviel Bürger zahlen heute überhaupt nicht ein oder zahlen nicht privat ein?
Wieviel Asylbewerber zahlen nicht ein?