Den erfolgreichsten Businessplan im Bereich “Wachstumsidee” kann dieses Jahr myminicity für sich verbuchen, Näheres dazu auch im SEO Blog von topfmodel. Auf den mit solch einem Wachstum einhergehenden Heuschreckeneffekt, welcher die Administrationskosten (Server u. ä.) sprungartig ansteigen lässt, bei fehlender Möglichkeit der Monetarisierung (beispielsweise durch kfr. Werbeeeinnahmen), weisst auch Robert hin. Die Meute kommt, friesst die Haare vom Kopf und zieht weiter. Traffic ist nicht alles und schon garnicht immer wirtschaftlich!
Auf rankaholics kann man aktuell über den besten Gründerwettbewerb abstimmen und es werden die besten Gründerregionen aufgelistet. Der Businessplan von rankoholics wird übrigens seit wenigen Tagen in einem neuen Look und diversen funktionalen Änderungen realisiert. Nett anzusehen auch die Firmenvorstellung per Videobotschaft
Holtzbrinck hat mit tutoria nun einen weiteren Businessplan für die Zielgruppe Schüler im Portfolio, mehr dazu bei Martin.
Ob Existenzgründer, speziell Online-Startup`s, einen Unternehmensblog betreiben sollten und was die Vor- und Nachteile sind, hat Matthias aufbereitet. Aus meiner Sicht ist so ein Blog auf jeden Fall sinnvoll, da eine kostengünstige Möglichkeit (ohne Arbeitszeit gerechnet) vor, während und nach einer Existenzgründung mit der Öffentlichkeit und der Zielgruppe in Kontakt zu treten und Bekanntheit zu schaffen.
Die Samwer-Brüder sind Deutschlands wichtigste Manager in der Kommunikationsbranche, wie DS berichtet. Sicher ist hier die Frage, was als “wichtig” definiert wird, volkswirtschaftlich betrachtet ist der aktuell oligoplistisch aufgebaute Investorenmarkt (siehe auch These 2) auf Dauer eher problematisch. Aber “wichtig” heißt ja auch nicht gleichzeitig “positiv”. Dennoch muss man natürlich froh sein, wenn es für eine Existenzgründung überhaupt Investoren gibt, wenn auch nur maximal jeder 5. Businessplan, der finanziert wurde, eine Überlebenschance haben dürfte.
Und noch eine News zum Abschluss: Bill Gates investiert jetzt in Bier.
Tags: 1 Euro GmbH, Businessplan, Einstiegsgeld, Existenzgründung, fachkundige Stelle, Geschäftsidee, Geschäftskonto, Gründungszuschuss, Mini GmbH, Seminare, Unternehmergesellschaft
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Rene Wendler @ Dezember 23, 2007
@Mit der fehlenden Möglichkeit der Monetarisierung.
Wer bei der OMD 2007 aufgepasst hat sieht den ZUG kommen, INGAme Werbung ist Netto kfr., das Zauberwort. Alles andere an Ads ist Grütze. Es gibt auch noch ein leben ohne Google Werbung:-)
@ Topfmodel: Es geht um die Situation, wo der Traffic sprungartig ansteigt, gleichzeitig die Administrationskosten steigen (und sei es “nur” personell oder weil weitere Server notwendig sind), jedoch keine Zeit bleibt, den Traffic auch zu vermarkten bzw. die Vermarktung im Businessplan einfach noch nicht durchdacht wurde. Und in dem Moment wo der Businessplan dann endlich soweit ist, sind die Heuschrecken schon weiter. myminicity hat aber über ingame Werbung sicher vorher nachgedacht und die Kurve wird bei denen auch nicht gleich abfallen, denk ich. VG, René
Also bei Holtzbrinck steige ich wirklich nicht durch. Zuerst das (wenn auch recht schön anzuschauende) unbekannte bookya, jetzt tutoria. Dabei gibt es für beide angebotenen Services schon unzählige (erfolgreiche und etablierte) Seiten. Meint man, die “eingekauften” Sites (viel Geld können Sie nicht investiert haben, da wie gesagt der Bekanntheitsgrad eher gering ist/war) via StudiVZ und schuelerVZ pushen zu können?! Bei Tutoria zumindest hat man beide Zielgruppen, sowohl Lehrer als auch Schüler, an der Hand…..naja, ich sehe den letztendlichen Sinn dennoch nicht.
Grüße und einen schönen 2. Weihnachtsfeiertag!
Michael
Hi Michael, Holtzbrinck scheint sich erstmal alles zu krallen, was zur Zielgruppe passt. Sinnvoller wäre es sicherlich mfr. solche Dienste wie bookya oder tutoria einfach bei studivz direkt zu integrieren, aber so hat man den Markt erstmal besser unter Kontrolle und schafft Markteintrittsbarieren für potentielle Wettbewerber. Ist ja zugegebenermassen aktuell auch wirklich schwer, vorbei an Holtzbrinck, in Deutschland ein Angebot für Schüler/Studenten zur Marktführerschaft zu führen, wenn auch nicht unmöglich, mit der richtigen Idee. Beispielsweise das Thema “Datenschutz” ist ein ganz sensibler Ansatzpunkt für die nächsten Jahre, wo gerade die Zielgruppe Studenten schnell ins Wackeln kommt (siehe aktuell bei studivz), wer da den richtigen Einstieg schafft, kann auch noch was in der Zielgruppe ausrichten. VG, René