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Gründung als Freiberufler | Tipp Nr. 1

Etwa eine Million Gründer arbeiten derzeit als Freiberufler und egal, ob Architekt, Grafiker, Dolmetscher oder Physiotherapeut - an der Stelle einige Tipps, was auf dem Weg zum „Chefsein“ beachtet werden sollte. Hintergrund ist, dass uns zu den folgenden 5 Punkten regelmäßig Anfragen erreichen, die - verteilt auf jeweils einen Beitrag täglich - beantwortet werden sollen.

Risiko Scheinselbständigkeit:
Insbesondere zu Beginn der selbständigen Tätigkeit ist der Gründer im Rahmen von Werks- oder Dienstverträgen oft für größere Firmen tätig. Wenn diese Vereinbarungen seine Befugnisse hinsichtlich Entscheidungsgewalt jedoch stark einschränken, gilt er schnell als scheinselbständig und dies hat drastische Folgen. Die Beiträge zur gesetzlichen Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung müssen nun gemeinsam von ihm und seinem Auftraggeber gezahlt werden. Nicht selten sind an der Stelle Nachzahlungen erforderlich. Merke: Selbständig ist nur, wer ein eigenes Unternehmerrisiko trägt, freie Verfügung über die eigene Arbeitskraft hat und seine Arbeitszeit als auch die Tätigkeit im Wesentlichen selbst gestalten kann. Hierzu gehört, dass der Freiberufler allein über die Einstellung zusätzlicher Mitarbeiter entscheiden kann genauso, wie die Entscheidung, für die eigene Firma auf Visitenkarten und Briefköpfen zu werben. Eindeutige Klärung verschafft die Feststellung des Status bei der Deutschen Rentenversicherung Bund.