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Frauen vs. Unternehmensnachfolge

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Rechtzeitig vor dem Männer- bzw. Vatertag noch eine Meldung zum Frauenanteil bei Betriebsübernahmen. Dieser liegt aktuell bei rund 16 Prozent und damit wird nur etwa jede sechste Unternehmensnachfolge vom sog. „starken“ Geschlecht vollzogen. Der Handlungsbedarf bei der Mobilisierung von Frauen als Nachfolger(innen) ist dementsprechend groß. Auffallend dabei die folgende Diskrepanz: Jede dritte Umsetzung eines neuen Businessplan erfolgt aktuell bereits durch eine Frau. Bis zur Jahrtausendwende stieg die Zahl weiblicher Gründungen übrigens um ein Drittel, während der Anstieg bei den Männern mit 16 Prozent nur halb so hoch ausfiel.

Und wer darf da mit einem Kommentar nicht fehlen? Es ist Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen. Sie begrüßt diesen Trend und meint vollmundig „Deutschland ist längst ein Land der Unternehmensgründerinnen“. Naja…

Fakt ist: Ohne Nachfolge droht bis zu 11 Prozent der bestehenden Unternehmen und deren Geschäftsidee die Schließung. Einher geht damit die Gefahr des Verlusts Tausender von Arbeitsplätzen und verschiedene Studien zeigen, dass gegenwärtig in Deutschland maximal 16 Prozent aller Firmenübernahmen durch Frauen erfolgen. Je nach Branche, Region und Art der Übernahme schwanken diese Zahlen jedoch stark. Vergleicht man den Sachverhalt mit der aktuellen Quote aller weiblichen Selbstständigen (inzwischen bei knapp 30 Prozent) wird klar und deutlich, dass die Potentiale in Sachen Firmenübergabe an Frauen noch längst nicht ausgeschöpft sind.

Zum Schluss noch etwas von der Bundesfamilienministerin: „Ich bestehe darauf, dass wir den Männertag neu erfinden müssen. So wie er aktuell begangen wird, ist dieser schrecklich”. ;-)

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Andre Wittig @ April 30, 2008

Die Existenzgründung

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Zwar ist das Internet vom Prinzip her keine Maschine zum Geld drucken, jedoch hat es das Leben vieler angehender Jungunternehmer entscheidend verändert und bei der Verwirklichung des eigenen Businessplan wie auch immer geartet geholfen. Schließlich bietet das „WWW“ gerade für die schwierigen ersten Schritte in die Selbstständigkeit diverse Anlaufstellen. Nicht vergessen werden sollte dabei immer: Grundsätzlich kann sich kostenlos und vor allem unverbindlich informiert werden und das bei korrekter Handhabung so ziemlich im Handumdrehen.

 

Wichtigste Voraussetzung für die Umsetzung des Businessplan ist unserer Einschätzung nach übrigens immer noch die geeignete Gründerperson. Nicht jeder kommt mit den Anforderungen einer Existenzgründung zurecht. Wer ganz sicher ;-) gehen und wissen möchte, ob er sich “eignet”, dem helfen hier beispielsweise auch Persönlichkeitstests. Dabei wird u. a. danach gefragt, ob die praktische Erfahrung des Interessenten zu der Branche passt, in der er sich mit seiner Geschäftsidee selbstständig machen möchte. Zudem werden die sog. Soft Skills bezogen auf die berufliche Selbstständigkeit überprüft.

 

 

 

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Andre Wittig @ April 28, 2008

Unternehmensführung

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Wer einen Businessplan umgesetzt hat und auf lange Sicht Erfolg haben will, muss nicht nur eine gute, sondern exzellente Unternehmensführung anstreben. Dann kann sich ein Unternehmen zwar den Marktveränderungen auch nicht entziehen, jedoch nutzen diese exzellenten Unternehmen solche Veränderungen oft positiv, um ihre Position zu stärken. Dabei ist es egal, wie groß ein Unternehmen ist. Es braucht motivierte Mitarbeiter und die Bereitschaft zur ständigen Weiterentwicklung. Und: Die Grundsätze exzellenter Unternehmensführung sollten gezielt und stetig verfolgt werden.

Dabei steht, egal welche Geschäftsidee umgesetzt wurde, die Begeisterung der Kunden für die Produkte des Unternehmens ganz oben. Denn Zufriedenheit reicht oft nicht aus, um den Kunden beispielsweise bei einer Preiserhöhung weiterhin an das eigene Produkt zu binden und zu verhindern, dass man ihn an die Konkurrenz verliert. Ein weiterer Grundsatz ist das Einsetzen der Kompetenz. Hier ist nicht nur die Fachliche, sondern ebenso die Kreative und Soziale gefordert.

Weiterhin spielt es eine wichtige Rolle, dass Ideen und neue Konzepte mit den richtigen Führungswerkzeugen auch umgesetzt werden. Denn eine bloße Theorie bleibt natürlich ohne Wirkung. Zu dieser Umsetzung braucht es natürlich exzellente Mitarbeiter. Heute ist es wichtiger in Emotionen, Wissen und Kompetenz der Mitarbeiter zu investieren als Maschinen zu pflegen. Damit der umgesetzte Businessplan erfolgreich bleibt, ist es wichtig, dass auch mit Schwierigkeiten umgegangen werden kann und man zu deren Bewältigung ständig wandlungsfähig bleibt!

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Andre Wittig @ April 25, 2008

Wertvolle Marken

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Mit einem Markenwert von ca. 86 Milliarden US-Dollar, behauptet sich Google weltweit als Nr. 1 und dies mit großem Abstand vor dem 2. und 3. Businessplan. Dies sind General Electric (71,4 Milliarden Dollar) und die Software-Schmiede Microsoft (55 Milliarden Dollar). Die Marktforschungsgruppe Millward Brown veröffentlichte dies kürzlich in ihrer “BrandZ-Liste“ und ermittelt dort jährlich wiederkehrend die hundert wertvollsten Marken weltweit. Vor allem Firmen aus den USA dominieren dieses Ranking.

Wo sind „unsere“ Unternehmen? Der beste deutsche Businessplan findet sich mit BMW auf Rang 17. Der Wert der Marke beträgt laut Studie hier 28 Milliarden Dollar, gefolgt von Porsche auf Platz 28 (21,8 Milliarden) und Mercedes (18 Milliarden, Rang 36). VW ist in den Top 100 ebenfalls vertreten und belegt mit 7,1 Milliarden Dollar Platz 96. Die Studie ist repräsentativ. Es werden hier öffentliche Finanzdaten mit Kundenaussagen kombiniert. Auf der ganzen Welt wurden beispielsweise mehr als eine Million Verbraucher zu über 50.000 Marken befragt.

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Andre Wittig @ April 22, 2008

Markt mit Potential

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Vergangene Woche war der internationale Tag des Lärms. Hier ein „Nachtrag“ dazu, in Zusammenhang mit Umsätzen, die durch Handy-Klingeltöne etc. generiert werden. Einerseits sind nach Angaben des Verbandes Bitkom im Jahr 2007 die Umsätze mit Klingeltönen um 26% gesunken. Ruhiger wird es deswegen aber nicht. Dies hat seine Ursache darin, dass sich Musiktitel heute bei den meisten Mobiltelefonen ebenfalls als Klingelton nutzen lassen. Dieser Markt nämlich legte im vergangenen Jahr deutlich zu - wer seinen Businessplan also hier angesiedelt hat, braucht keine Angst zu haben.

Laut GFK-Zahlen luden deutsche Handybesitzer im Jahr 2007 über 5 Millionen Songs auf ihre Mobiltelefone, ein Plus von 53% gegenüber dem Vorjahr. Und es geht weiter: Der Markt für Handy-Downloads von Songtiteln wird Prognosen zufolge rasant wachsen. Dies unterstützt sicher auch die subjektive Wahrnehmung. Nichts ist es also mit Lärmschutz. Wer dementsprechend einen Businessplan in Form einer Existenzgründung in diesem Geschäftsbereich umsetzen möchte, hat gute Karten, zumindest was die Prognosen anbelangt. Wer weiter denkt, wird sich in diesem Zusammenhang eine Art „TÜV für Songtitel“ herbeisehnen. Zu wünschen wäre es jetzt schon ;-)

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Andre Wittig @ April 21, 2008

Neue Musikplattform

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Vor wenigen Stunden vermeldeten wir unglaubliche Zahlen bzgl. YouTube und schwups gibts Neuigkeiten von einem Businessplan, der sich nicht die Bohne daran stört. Ungefähr einen Monat nach dem Start von C-Tube tummeln sich bereits hunderte hochklassige Musikvideos aus z. B. Rock/Pop, Indie/Alternative, Singer/Songwriter, Hip Hop und vielen anderen Stilen auf der Seite. Die Clips werden von einer Jury aus Musikprofis und frischer (fachkundiger) Community – es soll bereits tausende registrierte User geben – Woche für Woche bewertet und mit Tipps, Kommentaren und Anregungen versehen. Es gibt hierbei 10 Wettbewerbswochen und die jeweiligen Gewinner kommen in die Endausscheidung vom 26. Mai bis 1. Juni. Fragt man sich, was passiert mit diesem Businessplan danach?

Übrigens: Den Siegern winkt ein interessanter Preis, welcher der eigenen Karriere mehr als zuträglich sein dürfte: Eine Produktion in den legendären Hansa Tonstudios in Berlin, einen dazugehörigen Videodreh, sowie ein Promotion- und Marketingpaket inklusive Berichterstattung in hochklassigen MusikMags. Für Newcomer ein Traum und quasi nicht zu bezahlen.

Der Mann, der hinter der Existenzgründung steckt, heißt Dirk Buschmann und er präsentiert auf der Seite darüber hinaus u. a. tägliche News aus dem Umfeld der Bands und Backstage-Berichte. Musikkünstler können zudem eigenen Filme hochladen: Making Ofs, Interviews, Station IDs und vieles mehr - es gibt quasi keine Beschränkungen und jeder kann mitmachen.

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Andre Wittig @ April 17, 2008

Businessplan schlägt ein

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An der Stelle wird es mal wieder Zeit für ein paar Zahlen – und zwar von einem Businessplan, der seit 2005 so richtig einschlägt und nicht an Stagnation denkt. Und weil die Zahlen so beeindruckend sind, wollen wir das Videoportal YouTube schon noch einmal erwähnen. Die Plattform lässt seine Konkurrenten weit hinter sich. Nach Zahlen von Hitwise konnte die Online-Plattform im März 2008 rund 73% aller Besuche von US-Videoportal-Seiten auf sich vereinen. Das ist im direkten Vergleich zum Vorjahreszeitraum eine Steigerung um 32% und bedeutet: Hier gibt’s bald nur noch EINEN!

Laut der Studie zeichneten im März 2008 Besuche von Online-Videoportalen übrigens für 1,1% aller Visits auf US-Websites verantwortlich. Weit abgeschlagen auf Platz 2 folgt übrigens MySpaceTV. Unabhängige Videoportale (z. B. YouTube gehört bekanntermaßen zum Google-Konzern) spielen mit einem Marktanteil von insgesamt rund 5% übrigens nicht wirklich eine Rolle. Es wäre also mal an der Zeit für eine Existenzgründung!

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Andre Wittig @ April 16, 2008

Mobiles Büro für 300 Euro

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Diese Info betrifft ausnahmsweise mal nicht den klassischen Businessplan, ist aber sicher für alle diejenigen interessant, die aufgrund einer Existenzgründung bzw. wegen ihrem (eigenen) Unternehmens viel unterwegs sind – und das mit dem ICE.

 

Künftig soll – und man möchte laut sagen „ENDLICH!“ - störungsfreies Telefonieren in hoher Qualität und ohne Verbindungsabbrüche auf allen ICE-Strecken möglich sein und damit einher gehen dürfte auch das Thema „online mittels Datenkarten“. Zwar wird es zukünftig weiterhin Ruhebereiche geben, die Mobil- bzw. Handyzonen verdienen aber endlich Ihren Namen und das war bisher eindeutig und an jeder Ecke bzw. in jedem Abteil deutlich vernehmbar nicht so („Hallo? Bist Du noch dran?“).

 

Tipp Nr. 1: Auto abmelden, Bahncard 100 kaufen und auf die Visitenkarte alle deutschen Metropolen drauf schreiben. Sieht wichtig aus ;-) und kann sogar noch Geld sparen. Sind nach unserer Rechnung unschlagbare 300 Euro monatliche Kosten für Büro und Chauffeur.

 

Tipp Nr. 2: Wer kein Großraumbüro gewöhnt ist, sollte bevorzugt mit den alten ICE´s fahren. Da gibt’s noch richtige Abteile mit Tür zumachen und so. Das kommt dem Charakter eines Büros nochmal deutlich näher und Geschäfte bzgl. des eigenen Businessplan können in entspannter Atmosphäre gemacht werden.

 

P. S.: Dieser Artikel ist nicht von der deutschen Bahn gesponsort.

 

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Andre Wittig @ April 15, 2008

Förderung bei Kostensenkung

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Ein neues Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert einzelbetriebliche Beratungen, durch die Unternehmen Material einsparen. Das Programm mit Namen „VerMat“ richtet sich direkt an die sog. KMU (kleine und mittlere Unternehmen), die ihre Materialkosten senken wollen und sollte damit für den ein oder anderen Businessplan in der Industrie interessant sein.

Was wird konkret gefördert? Die Beratungskosten der Erstberatung einer Potential-Analyse und das mit einer Dauer von maximal 4 Wochen. In der Summe sind bis zu 67% bzw. 10.000 Euro förderfähig. Die Kosten 3 weiterer Vertiefungsberatungen oder Beratungen zur konkreten Umsetzung sind mit einer Dauer von maximal 9 Monaten und bis zu einer Höhe von 33% bzw. 99.000 Euro förderfähig. Der gesamte Förderbetrag aus Erst- und Folgeberatung(en) kann bis zu 99.000 Euro betragen und ist ein nicht rückzahlbarer Zuschuss.

Gefördert werden sollen insbesondere Vorhaben, bei denen eine hohe und zeitnahe Ergebnissteigerung zu erwarten ist und wenn dies vielleicht nicht sofort bei Existenzgründung interessant ist, sollten Personen, die z. B. dabei sind, derzeit einen Businessplan umzusetzen, dieses Programm auf jeden Fall im Hinterkopf behalten. Wer die Förderung haben möchte, darf dann im Unternehmen übrigens nicht mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigen und maximal 50 Mio. Euro Jahresumsatz haben. In begründeten Einzelfällen kann kulant entschieden werden, wenn die Kriterien nicht 100prozentig zutreffen.

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Andre Wittig @ April 13, 2008

Businessplan aka aki

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Wer seine Schwierigkeiten damit hat, Leute mit gleichen oder zumindest ähnlichen Interessen kennenzulernen bzw. überhaupt erstmal zu erkennen, dem wird mit dem Businessplan der aka aki networks GmbH seit Anfang des Monats mächtig Arbeit abgenommen. Und da das technisch sehr aufwändige Prozedere vor allem hier gut erklärt wird, sollen an der Stelle auch nicht allzu viele Worte verloren werden. Nur soviel sei erzählt: Dieses “Social Network für die Straße” zeigt mittels Bluetooth bzw. Satellit auf dem Handydisplay Profilinformationen von anderen Mitgliedern in der Nähe (im Umkreis von 20 Metern!) und merkt sich diese Begegnungen u. a. auch noch. Das so entstehende Begegnungstagebuch hat einen ganz speziellen Reiz und wer auf solche Geschichten abfährt, bekommt hier mal nicht das hundertste SN, sondern “mobile Blogging und Userdating” vom Feinsten. Klingt spannend und ist es sicher auch. Viel Erfolg mit dieser Existenzgründung von der Stelle an die Macher von “aka aki”!

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Andre Wittig @ April 11, 2008

Banken als Vorbild für Gründer?

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Bis jetzt haben wir uns an der Stelle zurückgehalten, was Stellungnahmen und Meinungsmache in Sachen Bankenkrise betrifft. Nach den Entwicklungen des gestrigen Tages nun jedoch auch von hier ein kurzes Statement zum Thema, da mittlerweile auch Institute davon betroffen sind, die Personen unterstützen, welche einen Businessplan in eine eigene Firma umsetzen und somit unser Schwerpunkt der Beratung zum Thema Existenzgründung, und allem was dazugehört, berührt wird.

Denn: Mittlerweile geht es auch bei der KfW drunter und drüber. Die Bank rutschte tief in die Verlustzone und muss rund 1,8 Milliarden Euro aufgrund von mangelhaften Beteiligungen abschreiben. Für 2007 sei nach einer Neubewertung der KfW-Anlagen ein Verlust von 1,4 Milliarden Euro nach deutschem Handelsrecht angefallen. Nach internationalem Standard beläuft sich das Minus sogar auf 6,2 Milliarden Euro. Hauptgrund hierfür sind übrigens keine Beteiligungen am Businessplan von „Baudienstleister Müller“ oder „Webshop-Betreiber Meier“, sondern dass die KfW mit über 43% der größte Aktionär an der in Schwierigkeiten geratenen IKB ist.

Jedem Betriebswirtschaftler sollte zunächst mal schleierhaft sein, wieso Institute, zu denen vom Grundsatz her Geld hinfließt, überhaupt in derartige Schwierigkeiten kommen können. Dies vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass Banken an jeder Ecke Geld verdienen. Das fängt bei der Unsitte an, Kontoführungsgebühren zu verlangen, was mittlerweile längst normal ist (viele Menschen freuen sich sogar, wenn ein kostenfreies Konto mit Mindestgeldeingang ergattert werden kann), geht über das Thema teilweise völlig überzogener Zinsen, sollte es mal ins Minus gehen, und endet bei überteuerten Produkten im Bereich Versicherung.

Ich frag an der Stelle mal bewusst etwas polemisch: Wenn Banken es nicht schaffen, Geld einzufahren und Überschüsse zu erwirtschaften, wer denn dann?

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Andre Wittig @ April 8, 2008

Kommunikationskosten sinken

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An der Stelle etwas (erfreuliche) Statistik: Die Preise für Telekommunikation sanken im Monat März um knapp 3%, wenn man diese mit dem Monat des Vorjahres vergleicht. Lt. statistischem Bundesamt beträgt der Rückgang gegenüber dem Februar diesen Jahres 0,2%. Alle, die derzeit an einem Businessplan schreiben und im Rahmen der Vorbereitung der Existenzgründung bzgl. Kalkulation auch die Spalte „Telefon/Internet/Mobil“ - also die Kommunikationskosten – ausfüllen, wird dieser Fakt wahrscheinlich auch freuen und deswegen sei er hiermit einfach mal genannt.

Übrigens: Seit Anfang des Jahres gliedert sich der betreffende Index nur noch in die Bereiche Festnetz/Internet auf der einen und Mobilfunk auf der anderen Seite. Das statistische Bundesamt, welches diesen bekannt gibt, stellte mittlerweile eben auch fest, was Kunden in der Praxis wahrnehmen. Es kann das Telefonieren im Festnetz und die Nutzung des Internet wegen der weiter zunehmenden Verschmelzung der beiden Bereiche nicht mehr getrennt ausweisen. Der Businessplan der verschiedenen Anbieter im Telekommunikationsbereich entwickelt sich jeweils mehr und mehr in Richtung Komplettangebote aus einer Hand und nicht selten gibt es da auch nur noch einen Tarif.

Dieser Trend, dessen finanzielle Auswirkungen nicht in jedem einzelnen Fall optimal sind, wird sich zukünftig aller Voraussicht nach noch verschärfen. Auch die Unterscheidung in Festnetz/Internet und Mobilfunk wird deswegen sicher bald wegfallen…

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Andre Wittig @ April 7, 2008

Businessplan Blacksocks

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Abhanden gekommen in der Waschmaschine, Verschwunden im Trockner, die Eine weggeschmissen, weil die Andere fehlt… um was geht es? Richtig, Socken! Und wenn mein Kollege hier ständig was zu diversen Cerealien schreibt, soll an dieser Stelle mal ein Businessplan mit knappen Worten vorgestellt werden, den es erstens schon eine ganze Weile gibt (und den einige ganz sicher auch schon kennen) und der mich zweitens persönlich dann doch nochmal eine ganze Ecke mehr interessiert und betrifft als das, was man zum Frühstück in der Schüssel hat (oder auch nicht). Denn: Socken trägt – anscheinend bis auf den Facebook-Chef – zumindest saisonal jeder. Die Teile zu kaufen ist doch aber alles andere als spannend. Ich denke, dass sieht die Masse der Leute so.

Die Firma heißt Blacksocks und ist ein Schweizer Unternehmen, welches sich 1998 in einer Existenzgründung der Problematik angenommen hat. Wer kennt es nicht, das Problem, dass sich Socken in Luft auflösen bzw. farblich irgendwie nicht mehr zusammenpassen oder irgendwann einfach auch mal kaputt gehen. Meist passiert dies früher als später und der Zeitpunkt ist immer suboptimal. Bevor es peinlich wird („Bitte ziehen Sie doch die Schuhe aus…“), sollte man lieber das sog. „Sockenabo“ nutzen.

Auswählen können Träger der Fußkleider z. B. zwischen Wadensocken, Kniestrümpfen, Sneaker- oder sogar Cashmere-Socken mit Seiden-Anteil. Zielgruppe sind dabei eindeutig Personen aus dem Business, Selbstständige und Existenzgründer, die oft wenig Zeit haben und sich einfach auf Qualität verlassen müssen. Der Kunde hat die Wahl, sich entweder drei, vier oder sechs mal mit je 3 Paar Socken im Jahr beschicken zu lassen. Farblich sind alle gleich und damit ist es vergleichsweise easy, die verlorene schwarze Socke zu ersetzen. Weil Qualität ihren Preis hat, kostet z. B. ein Jahresabo von 3 mal 3 Socken 69 Euro.

Auch wenn es zunächst vielleicht etwas albern klingt, aber an dem Businessplan klasse ist doch, dass der Kunde einen direkten Nutzen hat. Natürlich kann man auch in ein Ladengeschäft gehen und sich den 10er Pack Socken holen. Aber wo findet man denn ein halbes Jahr später wieder genau diese Socken - wenn es nicht gerade die richtig teuren Exemplare mit „Nachkaufgarantie“ sind - um Verwechslungsgefahr und Schwund nach der Wäsche auszuschließen. Das haben sich auch andere Gründer gedacht und aus dieser Denke heraus ist die Idee dann auch etliche Male kopiert worden. Das Original nahm es locker und veröffentlichte kurzerhand auf der Webseite einfach mal eine Liste mit allen Nachmachern der Geschäftsidee ;-)

Wer immer noch nicht verstanden hat, was der Autor meint - hier ist ein Link.

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Andre Wittig @ April 5, 2008

Geschäftskonto, ja oder nein?

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Im Rahmen unserer Rundum-Betreuung im Bereich Existenzgründung erreichen uns mittlerweile vermehrt auch Fragen zum Thema “Kontentrennung bei Selbstständigkeit”. Es geht zumeist darum, ob ein Splitting von Privatkonto und Geschäftskonto sinnvoll ist und wenn ja, wo - d. h. bei welcher Bank - man anheuern sollte.

Zunächst ist ein vom privaten Girokonto getrenntes Geschäftskonto in Bezug auf die monatliche Buchhaltung grundsätzlich zu empfehlen, denn nur so hat der Unternehmer den schnellen Überblick, welche Positionen (Einnahmen und Ausgaben bzw. Einzahlungen und Auszahlungen) dem geschäftlichen Bereich zuzuordnen und welche eher privater Natur sind. Eine Kontentrennung hilft insbesondere in der Gründungsphase, nicht über den eigenen Verhältnissen zu leben, wobei jedoch klar gesagt werden muss, dass diese Kontenform i. d. R. nicht gebührenfrei ist. Zwar bieten einige, wenige Banken gebührenfreie Geschäftskonten an, die Konditionen sind jedoch genau zu prüfen. Oft sind diese Angebote nur für spezielle Berufsgruppen gedacht bzw. lauern versteckte Kosten. Darüber hinaus sind uns im Rahmen unserer aktuellen Recherche auch Anbieter aufgefallen, von denen aus Gründen mangelnder Professionalität Abstand genommen werden sollte. Die Cronbank z. B. hielt es nicht einmal für notwendig, E-Mail-Anfragen zu beantworten. Insbesondere wenn “Direktbank ganz ohne Filialen” auf der eigenen Internetseite extra herausgestellt wird, ist dies u. E. eine schwache Kür.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn der eigene Businessplan mit einem separaten Geschäftskonto zum Erfolg geführt werden soll, gibt es hier eine Übersicht, welches Geschäftskonten-Modell jeweils wieviel kostet. Wir haben verschiedene Banken aufgelistet und die jeweiligen Angebote mit ein paar erklärenden Worten versehen.

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Andre Wittig @ April 3, 2008

Ausgaben für Werbung steigen

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An der Stelle mal ein Blick in die Marketing-Ecke und was dort derzeit so an Geld ausgegeben wird – Statistik ist das Thema. Insgesamt wurde 2007 deutlich mehr in Werbemaßnahmen investiert, als das im Jahr davor der Fall war. Auffällig dabei ist, dass ein immer größerer Teil des Budgets vieler Unternehmen in Marketingmaßnahmen im Internet wandert. Keine Frage also mehr, dass Web ist in mittlerweile sämtlichen Bevölkerungsschichten angekommen, bei den jüngeren Zielgruppen inzwischen das wichtigste Informationsmedium und oft unverzichtbarer als andere Medien, wie z. B. Zeitung oder Radio.

Wie bereits gesagt, spiegelt sich dies auch in den Ausgaben der Werbetreibenden nieder. Während Ausgaben in klassische Werbeträger wie z. B. Funk, Fernsehen und die Werbetafel an der Straßenecke einen Anstieg von 3,7% im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten, kletterten die Ausgaben für Online-Marketing um etwa 40% (Quelle OVK). Auch für das laufende Jahr wird ein weiterer deutlicher Anstieg erwartet. Die Prognosen sagen durchschnittlich 29% Wachstum für das Jahr 2008 vorher, was in erster Linie wahrscheinlich diejenigen freut, deren Businessplan sich um dieses Thema dreht.

Das Online-Werbung also endgültig im Marketing-Mix etabliert ist, sollte bei all denen, die eine Existenzgründung planen bzw. bereits ein Unternehmen führen, angekommen sein. Letztlich sind es die vielfältigen Werbeumfelder und die o. g. zentrale Bedeutung, die das Internet mittlerweile in breiten Schichten der Bevölkerung hat, die das Web zu einem begehrten Werbemedium machen. Antesten macht also oft Sinn und kann die eigene Selbständigkeit deutlich voranbringen.

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Andre Wittig @ April 1, 2008