Etwa 200 Jungunternehmer, vorwiegend aus dem Internet-Bereich, trafen sich am 11. Juni beim Techcrunch Meetup in der Hauptstadt Berlin. Frische Startups wie z. B. Aka-Aki (wir berichten) trafen zur Vorstellung ihrer Geschäftsidee und zum Erfahrungsaustausch auf Etablierte wie StudiVZ und XING. Hinter den phantasievollen Namen verbirgt sich oft jeweils ein Businessplan bzw. Gedanke, bestimmte Sparten zu bedienen. Gemeint ist damit z. B. eine Community für wissenschaftliche Dokumente, Online-Karaoke oder ein soziales Netzwerk für Mobilsurfer.
Ansässig sind die meisten dieser Firmen in Berlin oder Hamburg. Wer sich von den jungen Startups allerdings am Markt etablieren wird, ist noch unklar. Hauptziel der Veranstaltung laut Organisatoren ist, die Unternehmen der Internetszene vor allem stärker miteinander zu verflechten.
Die Initiatoren der Veranstaltung von Techcrunch aus Amerika, das Zweigstellen in Frankreich, Japan und Großbritannien hat, wenden den Eigennutzen hier nicht ab. Sie schreiben über junge Web-Unternehmen und nehmen deren wirtschaftliches Potential unter die Lupe. Ihrer Meinung nach ist Berlin aufgrund der vielen kreativen Köpfe übrigens ein idealer Standort für eine Existenzgründung als Internet-Startup.
Ein Mitbegründer von twidox, der das Meetup mit organisierte, betonte, dass man in Deutschland selbst aktiv werden muss, um die Szene zusammenzuführen. Doch alle sind hier nach außen demonstrativ recht offen. Man sucht noch nach Gemeinsamkeiten, anstatt sich als Konkurrenten anzusehen. Für den 25. September diesen Jahres ist das nächste Techcrunch Meetup in Hamburg geplant, wo sicher wieder die ein oder andere interessante und vor allem innovative Geschäftsidee präsentiert wird.