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Rechtsform / Ein Euro GmbH

Was wird nun mit der bereits vor Monaten angekündigten neuen Rechtsform? Dies fragen uns in der Gründerberatung täglich jede Menge Existenzgründer, die bereits jetzt ihre Existenzgründung für das Jahr 2008 vorbereiten. Aktuell scheint hier noch Einiges unklar zu sein. Beispielsweise der Name: wird es die 1 Euro GmbH oder die ein Euro GmbH oder die Mini-GmbH oder die kleine GmbH oder die Unternehmergesellschaft oder die UG? Hauptgrund für die neue Rechtsform ist laut BDU, eine Alternative zur Limited zu schaffen. Existenzgründungen mit der britischen Limited-Rechtsform bieten aus Unternehmensberatersicht erhebliche Imagenachteile bei Kreditgebern und externen Partnern. Besonders kritisch wird dabei die Akzeptanz von Limited-Gründungen bei Kreditgebern, wichtigen Zielgruppen und Partnern mit langfristigen Vertragsbeziehungen gesehen. Die geplante Reform des deutschen GmbH-Rechts hin zur 1 Euro GmbH oder eben ein Euro GmbH oder Mini-GmbH oder kleine GmbH oder Unternehmergesellschaft  oder UG, wird von der Mehrheit der BDU Mitglieder befürwortet. Knapp 70 Prozent der BDU Mitglieder halten es für sinnvoll, auf die in den letzten Jahren deutlich gestiegene Nachfrage nach Limited-Gründungen mit der geplanten GmbH Reform zu reagieren. Der geeignete Weg ist dabei strittig: Ca. 35% der BDU Mitglieder votieren für eine GmbH-Reform mit Senkung des Stammkapitals auf 10.000 Euro und bürokratischen Erleichterungen, aber ohne die Einführung einer limitedähnlichen Unternehmergesellschaft ( UG ). Weitere ca. 35% machen sich für eine Kombination beider Elemente stark. Ca. 20% befürworteten die jetzige GmbH komplett beizubehalten und durch eine neue Unternehmergesellschaft zu ergänzen. Und ca. 10% wollen alles beim Alten belassen. Wo liegen aktuell noch die Vorteile einer Ltd-Gründung in Deutschland: Wichtigster Vorteil im Rahmen der Existenzgründung ist sicherlich kostengünstig und schnell am Markt agieren zu können. 60 Prozent halten es für eine wichtige Motivation, dass StartUps so das deutsche Haftungsrecht vermeiden können. Und ca. 20% gehen davon aus, dass sich der Existenzgründer gezielt einer Gewerbeuntersagung entziehen will.